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Muggis kleine Lehrstunde

Es braucht zwar einige Zeit, damit Du mein Verhalten deuten kannst, aber wenn Du es einmal erlernt hast, wirst Du eigentlich fast immer Verstehen, wie ich mich gerade fühle oder was ich von Dir möchte. Im Allgemeinen verhalte ich mich meistens nach meinem entsprechenden natürlichen Verhaltensmuster. Ausnahmen gibt es natürlich auch - durch etwaige Verhaltenstörungen oder Lebensumstände - aber im Normalfall kann man sich eigentlich nach nachfolgender Übersicht richten.              

Verhalten einer Katze - Übersicht
Nasenstüber Stupst die Katze Dich mit ihrer Nase an oder leckt sie vorsichtig an Deiner Nase, bedeutet das, dass sie Dich mag
Ohrenanlegen und Schwanzschlagen Katzen, die in geduckter Haltung die Ohren anlegen und hektisch mit dem Schwanz schlagen, geben damit zum Ausdruck, dass sie gereizt sind. Am besten die Katze in Ruhe lassen, um beißen oder Kratzer zu vermeiden
Köpfchen geben Wenn der Stubentiger Kopf-an-Kopf-Kontakt sucht, ist das seine Art, Dich zu begrüßen
Reiben Wenn die Katze an den Beinen entlang streicht, erst mit dem Kopf, dann mit der Seite und mit dem Schwanz, markiert sie Dich mit ihren eigenen Gerüchen und nimmt gleichzeitig die vertrauten Gerüche von Dir auf
Um die Beine schnurren Eine Katze, die sich laut schnurrend um Deine Beine reibt (gerade zur Fressenszeit), möchte gerne etwas essen!
Gegenstände hinlegen Legt die Katze Dir ein Spielzeug vor die Füße und tippt es mit den Pfoten an, heißt das, dass sie mit Dir spielen möchte
Anspringen Aufforderung zum Spiel; Ärger; Abreagieren des Jagdinstinkts
Beschnuppern Kennen lernen des Gegenübers
Putzattacke Wenn die Katze auf einmal ganz hektisch anfängt, sich zu putzen, schämt sie sich, weil sie etwas ausgefressen hat. Damit versucht sie von dem eigentlichen Übel abzulenken
Katzenbuckel und gesträubte Haare Eine Katze, die sich durch einen Buckel und gesträubtes Fell größer macht, will imponieren
Rückenansicht Legt die Katze sich dir mit dem Rücken zu, sucht sie zwar Ruhe, aber auch Deine Nähe. Sie vertraut Dir
Demonstratives Krallenschärfen Heißt soviel wie: "Schaut mal her, ich bin hier die Größte!"
Auf den Rücken rollen/legen Die Katze fühlt sich sehr wohl; der Mensch soll den Bauch kraulen; ich will spielen. Ein sehr großer Vertrauensbeweis, da die Katze in der Haltung sehr wehrlos ist. 
Lecken Liebkosung des Gegenübers
Treteln Beim Treteln vollzieht die Katze leichte Trampelbewegungen mit gespreizten Pfoten, wobei die Krallen abwechselnd ein- und ausgefahren werden. Eine Katze tretelt in Situationen, in denen sie sich rundum wohl fühlt.
Anstubsen mit der Pfote Diese Aufforderung heißt: "Ich möchte mit dir toben".
nHie      
Noch ein kleiner Tip:
Genauso gerne wie eine Katze schmust, möchte sie ab und zu und vor allem nach den Mahlzeiten oder bei Erkrankungen eine Ruhepause. Lasse auch Deine Katze ihre Zeiten zur Entspannung, sie wird es Dir danken. Bringe, wenn Du Kinder hast, auch Ihnen bei, das Verhalten einer Katze richtig zu deuten und den lieben Tieren den nötigen Respekt entgegen zu bringen. Deine Katze wird auf jeden Fall ausgeglichener sein, wenn sie ihre Rückzugsmöglichkeiten behält.